Arzneimittel werden nur einmal gegeben, da die Gabe eine Veränderung der Lebensenergie bewirkt und sich die Symptome verändern.

 


Charakterverschreibende Homöopathie für Tiere

Die homöopathische Sichtweise auf Gesundheit und Krankheit unterscheidet sich grundlegend von der herkömmlichen. Wir kennen Krankheit als Ansammlung bestimmter Symptome, denen ein Name sowie bestimmte Stoffwechselentgleisungen und Laborwerte zugeordnet werden. Die Homöopathie allerdings sucht keinen Krankheitsnamen und auch keine Laborwerte. Um das zu verstehen, werfen wir im Folgenden einen Blick auf das homöopathische Verständnis des Lebens:

In jedem von uns, unseren Tieren und Pflanzen gibt es eine allgegenwärtige Lebenskraft, sie regelt unser Werden, Leben und Vergehen. Sie ist von unserer Geburt bis zum Tode da und gibt uns die Kraft für jeden Atemzug. Sie ist es auch, die aus zwei Zellen neues Leben entstehen lässt. Lebenskraft ist wissenschaftlich nicht messbar und belegbar. Allerdings haben viele Philosophen und Religionen versucht, dieses Thema zu erfassen.

Die andere Ebene unseres Lebens ist das Lebensprinzip. Es ist praktisch die sichtbare Projektionsfläche unserer Lebenskraft. Das Lebensprinzip ist unserem Körper zugeordnet, hier leben wir. Hier wird der Atemzug ausgeführt und hier wächst das neue Leben.

Entsteht bei der Übertragung der Lebenskraft zum Lebensprinzip (= in der Dynamis) ein Problem, etwa eine Energieblockade, dann wird sich das auf der körperlichen Ebene (Lebensprinzip) zeigen. Solche Energieblockaden oder Energieverstimmungen können auf äußerst vielfältige Weise unbemerkt im Alltag entstehen, zum Beispiel durch seelischen Kummer oder arzneiliche Unterdrückungen (z.B. Kortison). Sie können aber auch bei der Geburt schon vorhanden sein. Auf die Atmung bezogen kann es so zum Beispiel zu Atemproblemen kommen. Der Patient wird einen Arzt aufsuchen und sich über diese Atemprobleme beklagen. Der Arzt wird die Lunge untersuchen und Laborwerte anfertigen. Am Ende wird er eine Diagnose erstellen und eine Medizin verschreiben, die die Atemprobleme lindert. Hier können wir gut erkennen, dass die tiefe Ursache noch da ist, wir sie aber nicht mehr sehen können.

Hahnemann verwendete Stoffe aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralienreich um seine hochwirksamen Arzneimittel herzustellen. Jeder Stoff verursacht einen ganz unverwechselbaren Symptomcharakter den der Homöopath im Patienten wiederfindet. Durch diese Kenntnis kann er mit Ähnlichen ähnliches heilen.

Der Ansatzpunkt der Homöopathie ist, die sichtbaren Symptome zu benutzen, um eine (energetische) Arznei zu finden, die die energetische Ursache für die Erkrankung auflöst. Als energetische Arzneien verwenden Homöopathen nach bestimmten Regeln hergestellte Arzneistoffe. Die wissenschaftlichen Grundlagen dafür hat der Arzt, Apotheker und Alchimist Dr. Samuel Hahnemann vor über 200 Jahren schriftlich niedergelegt. Er hat auch die ersten Symptomensammlungen und Arzneibeschreibungen begründet. Seitdem verbreitete sich die Homöopathie auf der ganzen Welt. So konnten viele Homöopathen die Gesetzmäßigkeit von Ursache (Verstimmung in unserer Lebensenergie) und Wirkung (sichtbare Symptome) bestätigen und die Homöopathie erfolgreich anwenden und weiterentwickeln.

In Laufe der Zeit entstanden verschiedene Richtungen in der Homöopathie, die zum Teil stark von Hahnemanns ursprünglicher Ansicht abweichen. So werden beispielsweise heute auch potenzierte Stoffe in Kombination (sogenannte Komplexmittel) angewendet, um Symptome zu unterdrücken (hier wird die Ursache nur auf körperlicher, nicht auf energetischer Ebene gelöst).

Ich wende in meiner Praxis homöopathische Arzneimittel so an, wie Hahnemann das auch tat. Zum einen spielt die verwendete Potenz eine Rolle für die energetische Wirkung. Hahnemann selbst schrieb nur zwei Potenzen den höchsten Wirkungsgrad zu: der C30 und der LM30. Zum anderen werden die Arzneimittel nur einmal gegeben, da die Gabe eine Veränderung der Lebensenergie bewirkt und die Symptome sich verändern. So wird die nächste Mittelsuche zu einem anderen Mittel führen. Dabei werden stets alle Symptome erfasst, auch die Gemütsverfassung Ihres Tieres. Das nennt man in der Homöopathie auch Charakterverschreibung.

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie einen Termin für Ihr Tier vereinbaren, so wenden Sie sich bitte an mich.

 


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